Methodik
Zuletzt aktualisiert: 11. August 2026
GreenBee zeigt dir, was deine Einkäufe kosten, wie gesund sie sind und was sie für den Planeten bedeuten - und du entscheidest, was davon am schwersten wiegt. Diese Seite erklärt, wie das funktioniert: was wir messen, woher die Daten kommen und was wir tun, wenn wir etwas nicht wissen. Die Kurzfassung des letzten Punkts: Dann sagen wir es.
Vier Dimensionen pro Produkt
- Ernährung - der Nutri-Score (A–E) des Produkts, plus Zusatzstoffe und Verarbeitungsgrad (NOVA), über Open Food Facts. Der Filter Gesünder matcht Produkte mit Nutri-Score A oder B.
- Umwelt - der Eco-Score (A–E), ein Lebenszyklusmaß für Produktion, Verpackung und Transport, über Open Food Facts. Der Filter „Umweltfreundlich“ matcht Eco-Score A oder B.
- Plastik - Zutatenlisten über Open Food Facts, geprüft gegen die Mikroplastik-Polymere, die die EU unter REACH beschränkt. Der Filter Plastikfrei matcht Produkte, deren Zutatenliste kein bewusst zugesetztes Mikroplastik enthält; keine Zutatendaten heißt kein Urteil, nie ein Freifahrtschein. Jeder Korb bekommt zusätzlich einen Indikator NIEDRIG / MITTEL / HOCH für zugesetztes Mikroplastik. Plastikverpackung zählt unter Umwelt - der Eco-Score rechnet sie bereits ein.
- Preis - Regalpreise desselben Produkts bei niederländischen Supermarktketten, aus unserem eigenen Preisindex. Der Filter Bester Preis schlägt an, wenn dasselbe Produkt bei einer anderen Kette mindestens €0,10 und mindestens 5% günstiger ist - gematcht per Barcode, wo vorhanden, sonst über Name und Packungsgröße.
Keine Gesamtnote
GreenBee zeigt kein zusammengesetztes Urteil - weder pro Produkt noch pro Korb. Wir haben früher eins berechnet (eine gewichtete Mischung aus Ernährung, Umwelt und Preis), und echte Einkaufsdaten zeigten, warum das ein Fehler war: Ist nur eine Dimension bekannt, macht eine Mischung daraus stillschweigend ein „Gesamturteil“. Also spricht die App deine Sprache - wie viele Produkte zu den Prioritäten passen, die du gewählt hast. Nutri-Score und Eco-Score bleiben pro Produkt sichtbar: öffentliche, erklärbare Standards. Und hat ein Produkt keine Daten, bleibt es schlicht unbewertet ("—"): Wir erfinden kein Urteil aus fehlenden Daten.
Ehrliche Lücken
- Der Filter EU-Herkunft hat noch keine Datenquelle. Bis Herkunftsdaten da sind, sagt die App „Vergleichsdaten kommen bald“, statt zu raten.
- Plastik ist ein Filter und ein Indikator, kein Teil irgendeiner Note. Die Zutatenseite steht fest: Die EU beschränkt bewusst zugesetztes Mikroplastik unter REACH, seit 2023, und genau das markieren wir. Was Verpackung an Lebensmittel abgibt, ist noch offene Wissenschaft - die maßgebliche EFSA-Stellungnahme wird Ende 2027 erwartet - also bleibt Verpackung beim Eco-Score, und wir bauen keine Zahl in ein Urteil ein, hinter der wir nicht stehen können.
- Preisvergleiche sind Richtwerte. Regalpreise ändern sich oft, und das Matching über Namen kann nahe Varianten desselben Produkts gelegentlich verwechseln. Wo wir Barcodes haben, ist der Match exakt.
Datenquellen
- Open Food Facts - Ernährungs-, Zutaten-, Umwelt-, Verpackungs- und Label-Daten. Open Data (ODbL), unabhängig gepflegt; wir spiegeln sie und halten sie architektonisch von allem anderen getrennt. Produktdaten © Open Food Facts Beitragende.
- Preisindex - Regalpreise von zehn niederländischen Supermarktketten, gesammelt aus öffentlich verfügbaren Preislisten und regelmäßig aktualisiert; als Startpunkt ergänzt mit Community-Daten via Checkjebon.nl. Unsere eigene Sammlung pro Kette (mit Barcodes) wächst, und Bon-Preise kommen dazu.
- Deine Kassenbons - verarbeitet mit deiner Einwilligung, wo möglich auf deinem Handy, gespeichert in der EU und nie mit Händlern geteilt. Jederzeit von dir löschbar.
Unabhängigkeit
Kein Händler und keine Marke bezahlt dafür, gerankt, empfohlen oder geswappt zu werden. Es gibt keine gesponserte Platzierung in Scores oder Vorschlägen, und die wird es auch nicht geben. Vertrauen ist das Produkt.
Diese Methodik entwickelt sich weiter; ändert sich etwas, ändert sich diese Seite mit. Fragen: hello@greenbee.app.